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Refugees Welcome und Aktion #MundAufmachen

Ich wurde jetzt öfter gefragt, ob ich mich mal zum Thema "Flüchtlinge in Deutschland und generell Europa" öffnen würde.

Eigentlich möchte ich dazu nicht wirklich was sagen. Ich finde, jeder soll da sein eigenes Bild zu machen. Aber ich versuche mal, etwas aus meiner Sicht (wenn auch sehr oberflächlich) beizutragen.

  • Ja, ich bin Deutsche. Alle meiner Vorfahren sind aus Deutschland (soweit ich informiert bin). Ja, irgendwie bin ich auch stolz darauf, aus Deutschland zu sein. Aber das ist ja irgendwie auch jeder. Ich meine, wir sind Weltmeister, wir haben international erfolgreiche Bands wie Rammstein und die Scorpions, wir haben eine starke Wirtschaft.
  • Nein, ich bin nicht ausländerfeindlich, Fremdenhasser, Nazi, keine Ahnung, wie ihr das nennen möchtet.
  • Ich spreche aus meiner Sicht (Ich bin vom Dorf, daher teile ich vermutlich nicht eure Meinung) 

Es verdient besondere Anerkennung, wenn hier in Deutschland Menschen sind, die andere Menschen aktiv helfen (Zum Glück die Mehrheit). Es wird oft sehr oberflächlich gedacht. Uns sollte bewusst werden, dass die Menschen aus Kriegsgebieten kommen. Sie haben womöglich schon ihre Familie verloren, mussten vielleicht zugucken, wie ihre Väter im Krieg ums Leben kommen. Sie mussten, nur um das Leben zu retten, ihre Jobs aufgeben, ihre Heimat verlassen, ihre Freunde und vllt auch Familie zurücklassen. Sie fliehen vor Gewalt. Wir würden das selbe tun, wenn es uns so ergehen würde.

In der Schule, in der ich 6 Jahre meines Lebens Schüler war, ist eine Flüchtlingsunterkunft. In unmittelbarer Nähe. Meine Schwester und ich sind dort hin gegangen, haben Spenden abgegeben, Spielzeug, Klamotten, usw. JEDER einzelne von Ihnen hat uns begrüßt und freundlich angelächelt. 

Dennoch gibt es auch negative Beispiele, ein paar Orte von mir entfernt. In einer kleineren Stadt. Da sind die Flüchtlinge aufeinander los gegangen. Klar aus Angst und Verzweiflung, dennoch wäre ein miteinander einfacher gewesen.

Dann gibt es da draußen noch die, die mit ihren Fackeln in Salzhemmendorf (zwar etwas von mir entfernt, aber auch nur eine Std Fahrt), Gebäude in Brand setzen. Grundlos. Vielleicht haben die einen Grund (oder in dem Fall war es nach Zeitungsartikel ein Einziger). Aber welchen? Jedenfalls keinen Sinnvollen. Aber an solche Menschen soll sich dieser Post richten.

Ich bin nicht der Meinung, dass jeder, der gegen Flüchtlinge hetzt, gleich ein Nazi ist. Habt ihr Angst vor Flüchtlingen? Aber warum?

  • Euren Arbeitsplatz nehmen die sicher nicht weg. Flüchtlinge dürfen ohne Arbeitserlaubnis gar nicht arbeiten. Für Asylsuchende und Geduldete ist die Arbeit in den ersten drei Monaten ihres Aufenthalts ganz verboten. Danach ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie hier arbeiten werden, da Deutsche, aber auch EU-Ausländer oder anerkannte Flüchtlinge bei der Jobbesetzung bevorzugt werden MÜSSEN. (Sieht erst nach 15 Monaten anders aus)
  • Deutschland das Geld aus der Tasche ziehen?  Wenn ihr so denkt, habt ihr echt einen an der Murmel. Die Menschen hatten ihren Beruf in ihren Ländern und womöglich auch Geld. In Deutschland mussten Flüchtlinge bis 2012 weit unter dem Existenzminimum leben (30% weniger als Hartz 4).

Flüchtlinge müssen in den ersten 3 Monaten in Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben. Dort bekommen sie Unterkunft, Kleidung und Gemeinschaftsverpflegung gestellt. Leben aber auf engsten Raum zusammen. Dann bekommen sie einen Bargeldbetrag (Taschengeld). 143 Euro für eine volljährige Person. (recherchiert)

Nach diesem 3 Monaten haben sie (laut Asylbewerberleistungsgesetz) 287 bis 359 Euro im Monat, angelehnt an die Hartz-IV-Regelsätze. (Wohlgemerkt Taschengeld ist schon beinhaltet). Für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr bekommen die Eltern 84 Euro. (z. Vergl.  Regelsatz für Kindergeld: 188 Euro für das 1. und 2. Kind, 194 Euro für das 3. Kind und ab dem 4. Kind 219 Euro [Stand: Januar 2015]. Eine Erhöhung ist erfolgt)

  • Wirschaftsflüchtlinge, sollen in Zukunft schneller abgewiesen werden. Es soll denen geholfen werden, die wirklich Hilfe brauchen und nicht denen, die sie gar nicht benötigen.

Es gibt einige Flüchtlinge, die wirklich in Deutschland bleiben wollen, hier arbeiten möchten und einfach ein besseres Leben in diesem Land sehen. Aber es gibt auch die, die auf Frieden in ihren Ländern warten und sofort wieder in ihre Heimat zurück gehen möchten.

Wir sollten einfach die Menschen so behandeln, wie wir sie behandeln würden. Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalten. Ihnen helfen, sich unserer Kultur anzunähern. Ihnen die deusche Sprache beibringen. Die meisten Menschen von denen, würden auch das für uns tun.

Also bitte hört auf mit dem Fremdenhass! Zeigt Herz! Akzeptiert die anderen Menschen, egal welche Religion, Kultur, Sprache, Hautfarbe. 

Diese Menschen wollen das, was wir auch wollen. Ein friedliches sorgloses Leben. 

 





       
       
     
3.9.15 12:18
 
Letzte Einträge: Weisheitszahn-Extraktion, Hilflosigkeit, Weisheitszahn-OP, Kehrtwendung des Lebens, Hochmut kommt vor dem Fall, Ja? Nein? Ach Mensch


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sven (3.9.15 12:53)
Das ist wundvoll gedacht und geschrieben. Ich stimme dir voll zu, hätts weder besser noch auf gleicher Ebene schreiben können. Du bist wohl kein sehr politischer Mensch, der sich in Pateiarbeit auflöst, aber genau da, wo du mit der Feder hineinstichst, genau da beginnt Politik.

Rambazumba machen, lautstark rumgrönen, Brände legen: Das ist keine Politik, sondern Terror.

Und gäbe es keinen Terror auf der Welt, dann müsste auch keiner flüchten. Die NPD usw. etwa arbeitet genau mit den Mitteln, dessen Ergebnis sie bekämpft.


gebsy / Website (12.9.15 18:30)
Sehr ausführlich, Larissa!

Könnte der Friede "verordnet" werden, hätten Friedensstifter keine Herausforderung mehr ...

gebsy

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